Tanja Schindler

LEARN HOW TO DANCE WITH UNCERTANCY.

Wer bin ich?

Hallo, ich bin Tanja und bin Futurist. Wenn ich das so sage, glauben die meisten Leute, dass ich eine Kristallkugel besitze oder die Zukunft voraussagen kann. Jedoch hat das wenig damit zu tun, was ein Futurist wirklich macht. Als Futuristen helfen wir Organisationen, vielfältige und alternative Zukünfte zu erkunden. Damit erweitern wir nicht nur ihren Horizont sondern gleichzeitig überlegen, welche Zukunft diese Organisationen aktiv gestalten wollen.

Wie wird man Futurist? Man muss vor allem von Natur aus neugierig sein. Ich war schon immer daran interessiert Dinge zu erforschen, die ich nicht verstehe. Als gelernter Ingenieur haben mir Physik und Elektrotechnik die Struktur gegeben, um die Welt wissenschaftlich zu verstehen. Jedoch steckt noch viel mehr dahinter. Denn meine zweite Leidenschaft ist das Tanzen und ich fördere meine Kreativität durch singen, tanzen und lachen.

Meine dritte Leidenschaft ist das Reisen. Durch die Offenheit für viele verschiedene Kulturen, Sprachen und Essen kann man die die Welt mit anderen Augen sehen. Dies ist von großer Bedeutung, um sich der Zukunft zu stellen, denn die Art und Weise, wie wir sie uns vorstellen, beruht stark auf den Erfahrungen, die wir in der Vergangenheit gemacht haben und unserem aktuellen Wertesystem. Gute Futuristen fordern sich und ihre Überzeugungen ständig heraus, um neue Zukünfte zu erkunden. Ein Futures Mindset hilft bessere Entscheidungen in der Gegenwart zu treffen, indem wir uns eine Zukunft vorstellen, die wir bereit heute gestalten möchten.

Die Zukunft

Nie haben wir in mehr komplexen und unsicheren Zeiten gelebt. Viele haben Angst davor, wie sich die Zukunft entwickelt. Die Zukunft scheint eine unberechenbare Blackbox zu sein, die so ungreifbar ist, dass wir lieber versuchen es zu vermeiden zu viel Zeit mit Gedanken an die Zukunft zu verbringen. Gerade nach/ während einer globalen Pandemie scheinen sich Menschen und Organisationen mehr denn je um die Zukunft zu sorgen. Dennoch sehen wir eher kurzfristiges Denken als sinnvoll an, anstatt mutig die Zukunft zu erkunden. Die Welt steht vor vielen Herausforderungen, die gelöst werden müssen und nur Organisationen, die einem größeren Zweck dienen und technologische, soziale und ökologische Probleme lösen, werden langfristig erfolgreich sein. Dies erfordert jedoch, dass wir uns von der Vergangenheit lösen und zukünftiger Chancen gezielt ergreifen, indem wir zukunftsorientierte Entscheidungen in der Gegenwart treffen. Die Zukunft ist noch nicht geschrieben, und es liegt an uns, sie zu erforschen und zu gestalten.

Was mich antreibt

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Meine größte Motivation liegt darin, Menschen und Organisationen zu bestärken, die Zukunft wieder in ihre eigenen Hände zu nehmen. Als ich vor vielen Jahren mit “Futures Thinking” in Kontakt kam, habe ich mich sofort in das Thema verliebt. Warum? Weil es Menschen bestärkt, ihre eigene Zukunft zu formen und das gegenwärtige Leben so zu gestalten, wie sie es sich wünschen. In der Schule haben wir alles über die Vergangenheit und Geschichte gelernt, aber niemand hat uns erklärt, wie man sie Die Zukunft vorstellt, handhabt und am besten gestaltet. Durch das Heranführen an die Konzepte des Futures Thinking lernen Menschen und Organisationen zu verstehen, dass die Zukunft eher ein Raum ist, der gestaltet werden muss, als eine Zeit, auf die wir warten. Sobald wir diesen Raum einnehmen, können wir lernen, mit der Ungewissheit der Zukunft zu tanzen. Anstelle Angst vor dem Unbekannten zu haben, können wir mit Neugier und Motivation, die Gelegenheit ergreifen, eine wünschenswerte Zukunft zu schaffen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass alles wie geplant oder gewünscht auftreten wird. Indem wir uns aber mehrere Zukünfte vorstellen, werden wir lernen mit Freude auf der Tanzfläche des Leben zu tanzen – denn das Leben ist immer chaotisch, unvorhersehbar und trotzdem schön. Langfristig werden wir dann lernen auch auf der Tanzfläche der Zukunft zu improvisieren. Also, wer möchte tanzen lernen?

Was mich antreibt

Stationen in meinem Leben

Umziehen

Umziehen

Ich bin in meinem Leben alle fünf Jahre umgezogen und habe verschiedene Schulen, Städte und Länder besucht. Dies ist wahrscheinlich der Grund, warum ich heute so gut darin bin Netzwerke aufzubauen, Menschen zusammenzubringen, mich schnell an neue Situationen anzupassen und dabei stets ehrlich zu mir selbst sein. Denn schon früh musste ich mich auf diese Fähigkeiten verlassen.

Ingenieurin

Ingenieurin werden

Neben dem Tanzen war ich als Kind sehr interessiert am Einrichten von Fernsehern und Technik. Nach vielen Umzügen musste ich es lernen, weil mein Vater meist keine Zeit dafür hatte. Seitdem ist mein Interesse an Technik über die Jahre gewachsen, und ich hatte das Glück, in einer Zeit aufzuwachsen, in der das Internet und die Mobiltelefone gerade aufkamen. Ganz selbstverständlich habe ich mich dann für mein Ingenieurstudium entschieden.

Leidenschaft

Meine zweite Leidenschaft finden

Seit ich während meiner Tätigkeit im Corporate Strategy Department von Osram zum ersten Mal die Disziplin Foresight kennengelernt habe, war ich sofort hin und weg: die Kombination aus technologischem Know-how und Kreativität passte perfekt für mich. Deshalb sammelte ich innerhalb einer Woche alle Unterlagen, die ich für die Bewerbung des Master of Strategic Foresight benötigte und sechs Monate später war ich bereits in Melbourne, Australien.

Studieren

Leben & Studieren in downunder

Zwei Jahre in Australien zu leben und zu studieren, hat meinen Horizont für die Zukunft erweitert - von einer technologieorientierten Sichtweise hin zu einer Sicht auf den Einfluss des sozialen Wandels. Ich würde sagen, dass sich meine ganze Lebensperspektive durch meine Erfahrungen in Australien verändert hat. Der MBA förderte meine Führungsqualitäten und der Master of Strategic Foresight entfachte endgültig meine Leidenschaft für die Zukunft.

ARBEITEN

ARBEITEN FÜR UNTERNEHMEN, STARTUP-NGOS UND ME​

Während meines bisherigen beruflichen Laufbahn konnte ich für alle Arten von Organisationen arbeiten, von der Arbeit in Corporates bis hin zu Start-ups und NGOs. Die letzten Jahre als Freelancer haben mich Selbstdisziplin, Geduld und die Kraft gelehrt, jeden Tag meine eigene Leidenschaft zu leben und ihr zu folgen.

Portfolio

Ich glaube daran Kompetenzen aufzubauen und starke Partnerschaften zu bilden. Anstatt Ihnen zu sagen, wie sich die Zukunft entfalten wird, befähige ich Menschen und Organisationen, die richtigen Werkzeuge und Fähigkeiten zu erlernen, um alternative Zukünfte zu erkunden und eine wünschenswerte Zukunft mit zukunftsorientierten Entscheidungen jeden Tag zu gestalten. Mit FutureME biete ich Ihnen ein ganzheitliches Konzept, das dazu befähigt, die Komplexität der Zukunft zu bewältigen und gleichzeitig zu lernen mit er Unsicherheit zu tanzen. Die Kombination aus Workshops, Inspiration und Wissensaustausch, sowie einer befähigenden Beratung zur Stärkung der Zukunftskompetenz (Futures Literacy).

Projekte

Past - Present - Future

2021

Seit über sieben Jahren ist Tanja Schindler mit Leidenschaft und internationaler Anerkennung Futurist und verfügt über ein fundiertes Wissen und Erfahrungen im Bereich Foresight, Innovation, Leadership und Strategie. Ihren Doppel-Master-Abschluss MBA/Master of Strategic Foresight absolvierte sie mit Auszeichnung an der Swinburne University of Technology in Melbourne, Australien. Durch ihre Erfahrungen und internationale Anwendung von Foresight sieht Tanja die Welt aus verschiedenen Perspektiven und unterstützt andere Menschen mit der Zukunft und ihrer Unsicherheit umzugehen. Ihr Fokus liegt darauf, die Vorteile eines Futures Mindset hervorzuheben. Des Weiteren ist sie Founder und Guardian der globalen Community Futures Space. Dort erkundet Tanja mit Mitgliedern aus der ganzen Welt gemeinsam die Zukunft. Außerdem leitet sie Foresight Projekte für die EU Kommission, insbesondere mit Fokus auf partizipatorischer Zukunftsgestaltung. Seit Januar 2021 ist sie zudem stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Association of Professional Futurists.